[Date Prev][Date Next] [Thread Prev][Thread Next] [Date Index] [Thread Index]

Re: Skolinux Workstation/ Verschiedenes



Jan Luehr schrieb:

Am Mittwoch, 19. Oktober 2005 16:45 schrieb RalfGesellensetter:

Am Mittwoch 19 Oktober 2005 15:10 schrieb Jan Luehr:

Persönlich bin ich da etwas restriktiv, da ich nicht täglich MP3-Dateien
von der Serverplatte kratzen möchte...

Wo ist dabei das Problem?

Ich halte diese Diskussion fuer OFF-topic.


- Ich benötige eine Möglichkeit Software und Einstellungen für die
Workstations zentral im Netzwerk verteilen zu können. apt ist dazu
prinzipiell gut, aber sehr "low-level".
Gibt es Ansätze dieses vereinfachen und die z.B. auf apt aufsetzen?

Das Verteilen aber ist eine Sache für sich - da möchtest du vielleicht vorerst doch lieber
lessdisk nehmen: Thick Clients, die vom Netzwerk booten...

Nein, das möchte ich auch nicht. Ich habe vor kurzem gesehen, wir sich eine RHEL WS einfach beim booten mit einem lokalen rpm-Repesitory verbunden und synchronisiert hat. So was will ich. - ;-) Ich suche nach einem Frontend um ein eigenes Repisitory zu Verwalten und Pakete habwegs automatisiert zu erstellen.

Ggf. koennte es helfen, wenn du das/dein Problem beschreibst, statt der
Frage, ob fuer ein uns unbekanntes Problem der von dir vorgesehene
Loesungsweg auch 'fuer/mit Debian' funktioniert.

Statt eines RPM-Archivs kann man sich natuerlich auch ein DEB-Archiv
anlegen. Vgl. Debian-Referenz, 6.4.11 lokale Paketarchive:
http://www.debian.de/doc/manuals/reference/ch-package.de.html#s-local

Gegen dieses -- wie auch jedes andere -- Archiv kann man automatisiert
synchronisieren ueber die ueblichen Mechanismen (cron/init.d wurden ja schon
genannt; in Verbindung mit apt-get|aptitude update & upgrade).
Man kann sich natuerlich auch einen lokalen Teil-/Spiegel eines externen
Archivs anlegen und [auch] diesen benutzen.

Mir ist kein grafisches Frontend bekannt um ein Debian-Archiv zu verwalten.
Im Umfeld der normalen Debianpaketierungs-Befehle und -Skripte gibt es auch
solche, die nicht am Paket, sondern am Archiv arbeiten.

Eine vollautomatische Paketerstellung gibts mindestens schon mal in der
[technischen] Infrastruktur des Debianprojektes; wahrsch. auch anderswo
und/oder auch in anderen Variationen.
Da Debian-Edu/Skolelinux auf Debian als umfassendste Distribution im
Allgemeinen und auf "stable" im speziellen aufsetzt, ist sowas nur fuer
Spezialfaelle interessant und das 'Mitbringen' dieser Infrastuktur auf der
CD daher von m.E. sehr geringer Prioritaet.
Die automatisierte Paketerstellung und Archivpflege ist auszerdem auch
kaum eine ueblicherweise anzunehmende Taetigkeit unserer Zielgruppe.

Aber vielleicht haben wir ja einen Anwendungsfall uebersehen!
Was sind also die konkreten Umstaende, die dich in die Notwendigkeit einer
automatisierten Paketerstellung und Archivverwaltung treiben?

Abgesehen davon: Insofern es um pflegeleichte/automatische Aktualisierung
und Konfiguration von Workstations geht, haben wir die lessdisks-Loesung
im Programm.
Damit werden NICHT Thinclients betrieben, SONDERN plattenlose Workstations.
(D.h. System laeuft *lokal*; "Terminalserver" != "Softwareserver")
Da diese auf ihren jeweiligen Server als Software- und Konfigurationsquelle
zurueckgreifen ist die Systempflege/Konfiguration zentralisiert ...und mit
den Debian-üblichen Mitteln automatisiert.

[Aus deiner anderen Mail im Thread <200510201903.45017.jluehr@gmx.net>]
> Ist für mich auch eher uninteressant.
> Warum Server-Ressourcen verbollern?

Vielleicht weil man sich dabei unter 'Verschwendung' von etwas Plattenplatz
das Admin-Leben *nennenswert* vereinfacht?

An Infrastrukturen wie FAI usw. in Verbindung mit Skolelinux wird weiterhin
gearbeitet. Das ist aber noch nicht soweit, dasz es sich so einfach an den
Start bringen laeszt wie lessdisks.

HTH
Wie gesagt, vielleicht koenntest du deine Beduerfnisse etwas konkretisieren.

Beste Gruesze,
  Patrick



Reply to: