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Re: Editorkrieg '05



Moin,

* Andreas Pakulat wrote (2005-01-04 22:31):
>On 04.Jan 2005 - 21:56:23, Thorsten Haude wrote:
>> * Felix M. Palmen wrote (2005-01-04 19:56):
>> >* Thorsten Haude <debian@thorstenhau.de> [20050104 19:45]:
>> >> * Felix M. Palmen wrote (2005-01-04 19:40):
>> >> >Nimm deinen bevorzugten Texteditor. Solltest du da bisher keinen haben,
>> >> >schau dir vim und emacs an, einen von beiden mögen die meisten.
>> >> 
>> >> Halte ich für ein Gerücht. Es sind halt nur die beiden, die immer
>> >> empfohlen werden, darum gewöhnt man sich früher oder später daran.
>> >
>> >Es sind die beiden besten und die Bedienung ist recht unterschiedlich.
>> 
>> Was macht sie zu den besten? Beide sind natürlich stabil und haben
>> Unmengen von Funktionen,
>
>Genau das und beide sind ziemlich fix, sowohl als GUI als auch
>Text-Only.

Klar. Hier geht es überhaupt nicht um die guten Eigenschaften, sondern
nur um die schlechten.


>Emacs hat keine unterschiedlichen Editor-Modi. Da ist das Schlimmste
>gerademal die Tastenkombinationen herauszufinden.

Das mag das Schlimmste sein, ist aber nicht das einzige Problem. Die
Philosophie ist halt völlig anders als die von *jedem* anderen
Programm, einschließlich solchen, die ähnlich alt sind. Was man da
lernt, kann man nirgends sonst anwenden, man muß im Gegenteil alle
gewohnten Tasten vergessen, solange man Emacs nutzt.

Für den Poweruser kein Problem, ich nutze schließlich auch Mutt. Für
Anfänger extrem nervig.


>> >Natürlich gibt es Leute die lieber "einfachere" Editoren einsetzen, aber
>> >wer hohe Ansprüche an einen Editor hat dem wird eben einer davon
>> >zusagen...
>> 
>> Ich denke schon, daß zB. NEdit auch hohe Ansprüche erfüllen kann. Mit
>> den Worten eines Entwicklers:
>
>Hmm, in dem Zitat steht nirgendwo warum Nedit auch hohe Ansprüche
>erfüllt.

Das Zitat stammt von der NEdit-Entwickler-ML, da mußte er das nicht
erst groß erklären.


Installier's Dir halt und versuch's.


>>     People already exopsed to modern GUIs when introduced to UNIX used
>...
>>     things, and that GUI editors are baby's toys (since most of the
>>     ones on UNIX were).
>
>Naja, also GUI-Editoren sind mir (meist) zu schwerfällig. Da muss ich
>schon wenigstens 30 Minuten damit zubringen (deswegen nutze ich ja
>quanta für webdev). Für einfache Texte ist der vim mir lieber, er lädt
>schneller, man braucht kein X11... 

Ist das schnell genug:

% time nc -wait -group somefile -do 'close()'
nc -wait -group somefile -do 'close()'  0,00s user 0,01s system 1% cpu 0,668 total

NEdit muß auf wesentlich schwächeren Maschinen gut einsetzbar sein als
der heutige durchschnittliche PC. Das Toolkit ist auch für Maschinen
gedacht, deren CPUs irgendwo im zweistelligen Bereich lagen.


>>     NEdit was for those who never capitulated to this attitude, and
>>     insisted on a _proper_ gui editor that works the way they were
>
>Da wäre die Frage wie man "proper gui editor" definiert...

Na, so wie NEdit, ist doch klar!


>
>>     used to on other systems, with a focus on ease of use and
>>     familiarity for new users, so you could be productive right away,
>>     withuot sacrificing power.
>
>Wenn das schon die ganze Definition ist, ist das mehr als schwammig,
>schliesslich hängt "familiarity for new users" davon ab woher die
>Nutzer kommen. $MS-Nutzer finden natürlich die Kate's, gedit's und
>nedit's toll, Leute von anderen Systemen vielleicht nicht...

Woher kommen denn heutzutage 99% aller Nutzer? Von VMS oder doch eher
von Windows? (NEdit läuft übrigens auf VMS, Windows, OS/2 und allen
möglichen Unixen.)


Thorsten
-- 
People who thinks quotes are witty are fucking morons.
    - turmeric

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