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Re: [Debian]:Probleme mit pppd-DoD (was: Umstieg von ISDN auf T-DSL?)



On Wed, Jul 26, 2000 at 10:37:11PM +0200, Stefan Nobis wrote:
> Niklas Matthies <matthies@gmx.net> writes:
[···]
> > einwählt. Merkwürdigerweise scheinen aber immer irgendwelche Pakete
> > irgendwo steckenzubleiben, die dann wiederholt im Abstand von jeweils
> > ein paar Minuten den pppd wieder zum einwählen bewegen; und zu diesen
> 
> Das Problem: Du willst eigentlich automatischen Verbindungsaufbau und
> kein echtes dial-on-demand.

Nein, was ich eigentlich will, ist eine Standleitung. :)

Aber Spaß beiseite, folgendes

> Wenn man echtes DoD hat, *will* man doch gerade diesen Effekt:
> Transparenten Netzzugang, d.h. wenn eine Anwendung plaudern will, darf
> sie ungestört und ungehemmt plaudern. Alles andere ist
> automat. Verbindungsaufbau aber kein DoD.

ist mir schon klar, und ist auch weiter kein Problem. Mein Szenario ist,
daß ich zu manchen Zeitpunkten, wo ich weiß (oder zumindest stark
annehme), daß kein Programm eine Verbindung auf hat, ich die PPP-
Verbindung manuell beenden möchte (d.h. das, was der pppd eine Minute
später wegen idle-Timeout selbst machen würde).

Ich habe aber dann den Effekt, daß ein paar Minuten nach einer solchen
manuellen Beendigung der pppd die Verbindung wieder aufbaut, obwohl zu
dem Zeitpunkt kein potentiell Pakete-verschickender Prozess am Laufen ist
(d.h. insbesondere sind alle Prozesse, die die vorherigen Verbindung
genutzt haben, ordnungsgemäß beendet worden). Manchmal geschieht dies
wiederholt alle paar Minuten, bis es dann schließlich doch ganz aufhört.
Es läuft wirklich kein solcher Prozess, es sei denn ps bzw. pstree lügen
mich an.

Das erste Paket, das tcpdump bei einem solchen Verbindungsaufbau-von-
Geisterhand ausgibt, ist immer eines, daß zu einem der Nutzerprozesse
der vorherigen Verbindung paßt. Eigentlich sollte aber kein solches
Paket mehr unterwegs sein, und selbst wenn, ist es seltsam, daß der pppd
erst Minuten später darauf anspricht. Es kann auch keine Holdoff-Zeit
o.ä. des pppd Schuld sein, denn wenn ich eine Verbindung unterbreche,
während ein Programm sie noch nutzt (etwa fetchmail, oder ein telnet),
dann wird sie (wie erwartet) ohne Verzögerung wieder aufgebaut (das
telnet ist dann natürlich, wie erwartet, im Eimer, aber das ist okay).

Mein Problem ist (IMHO) also nicht, daß der pppd wieder eine neue
Verbindung aufbaut, wenn Pakete zum Verschicken da sind, sondern daß
anscheinend Pakete da sind, wenn meiner Meinung nach eigentlich keine da
sein sollten.

-- Niklas
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