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Re: OT: besser JFS oder XFS ?



Matthias Haegele <mhaegele@linuxrocks.dyndns.org> writes:

> Wie sieht es eigentlich mit der (manuellen) Reparatur von defekten
> Filesystemen aus, mir drängte sich der Verdacht auf dass man da evtl.
> aufgrund der Verbreitung mit ext3 besser Fahren könnte.
> (hatte damals Probleme mit reiserfs (das werde ich nie mehr
> verwenden), da wäre ich imho mit den ext2/ext3 tools weitergekommen
> ...).

waere, haette, koennte.

wenn du eine entsprechenden anzahl von maschinen hast, brechen dir im
laufe der zeit auch alle dateisysteme irgendwann mal brocken vor die
fuesste.

nach fsck.ext3 alle dateien in lost+found zu haben ist dann auch nicht
wirklich prickelnder als ein reiserfck, das schlicht aufgibt.

>
> btw:
> Kleine Dateien sind für mich viele Dateien mit ein paar KB grösse 1MB
> ist imho gross.
> Aber die meisten Dateisystem kann man auf die erwartete Dateigrösse
> hin einstellen. (-T largefile option z.B.).

-T largefile hat andere aufgaben als optimierung...

ext3 kommt relativ schlecht mit vielen grossen (mehrere GB) dateien klar,
schon das loeschen ist langsam und die fragmentierung nervt, wenn das
dateisystem voll ist. 

das ist einer der klaren vorteile von xfs, da kann man getrost sein
mythtv oder seine datenbanken drauf laufen lassen. 

reiserfs ist immer noch schneller als ext3+dir_index bei vielen kleinen
dateien, also wird man da seine kernel-trees und seinen newsspool
draufbappen.

ext3 ist alles in allem so lala, und deshalb als default auch gut
geeignet.

*man* *will* *taugliche* *backups*


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