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Re: Komprimiertes Datei-System



On Thu, 1 Nov 2007 10:26:16 +0100
Frank Lanitz <linux@partysoke.de> wrote:

> On Thu, 01 Nov 2007 01:36:34 +0100
> Florian Ludwig <dino@phidev.info> wrote:
> 
> > gibt es zu reiser irgendwelche Alternativen im Bereich von
> > komprimierten Dateisystemen? 
> [...]
> > Hat jemand Erfahrung in der Richtung und kann mir ein paar
> > Tips/Hinweise/pointer geben?
> 
> Mich würden die Vorteile/Nachteile gegenüber "klassischen Dateisystemen
> interessieren. Wenn ich Daten komprimiere, bevor ich sie auf die
> Platte schreibe, bedeutet das nicht einen höheren Aufwand beim Lesen
> und Schreiben (die Daten müssen ja schließlich von irgendjemanden
> komprimiert und wieder dekomprimiert werden)? 

Wenn deine CPU schnell genug ist, dann kann es durchaus auch
Geschwindigkeitsvorteile bringen, das Dateisystem zu komprimieren.
Nämlich dann, wenn die Zeit, die man zum komprimieren/dekomprimieren
braucht, geringer ist, als die Zeit, die man bräuchte, die zusätzlichen
Daten zu schreiben/zu lesen. Allerdings liegt dieser Break-Even bei
jeder Kombination
Dateisystem/CPU/Kompressionsalgorithmus/Festplatte/Dateiart woanders.
Vorzeiten hatte ich mal diesbezüglich Experimente angestellt und fand,
dass bei der Kombination FAT/386DX-40/Doublespace/'Olle
Connor-IDE 170MB'/Texte dieser Break-Even überschritten war. Aber das
ist schon lange her. Heute sind die Platten schneller, die Daten mehr
Multimedia (damit weniger kompressibel), die CPUs schneller, die
Betriebssysteme haben tolle Caches...


Dirk.



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