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Re: Debian und Updates



Hi Christian,

>> Definitiv bekommst du keinen neuen Kernel, der ist viel zu
>> grundlegend und würde zu viele Änderungen nach sich ziehen.
> 
> Dafür ist es aber kein großes Problem einen neuen Kernel zu nutzen. Es 
> gibt nur sehr wenig SW die von einer bestimmten Kernelversion abhängt 
> (udev wäre da ein Beispiel) und der Kernel selbst hat auch praktisch 
> keine Abhängigkeiten, so das der Einsatz eines neueren Kernel selten 
> ein Problem darstellt.

Praktisch gesehen ja. Aber mir drängt sich da die Frage auf, warum bei
der Planung eines neuen Releases versucht wird mit dem einfrieren des
Kernels zu beginnen (OK, Kernel 2.6.18 ist als eines der letzten Pakete
in Etch rein gerutscht...)?

>> Es kommen nicht nur Sicherheitsupdates rein. Es kommen allgemein
>> gesagt nur Bugfixes von Bugs aus der BugDB (bugs.debian.org) rein.
> 
> Das ist AFAIK falsch. Sihe Debian-FAQ:
> http://www.debian.org/doc/FAQ/ch-getting.en.html#s-updatestable

Jain. Es kommen definitiv keine Upgrades (neue Features) mit rein. Wenn
ein Fehler auf einen Fehler in der Software zurückzuführen ist und
dieser in einer künftigen Version behoben wird wird er nur gebackported,
wenn es ein sicherheitsrelevanter Fehler ist. Wenn es sich aber um einen
Fehler im Debian Paket selbst handelt, kann hierfür ein neues Paket zur
Verfügung gestellt werden ohne die Policy zu verletzen.

>> Dann solltest du evt. auf Sid umsteigen, wenn du einen Kernel >
>> 2.6.18 brauchst.
> 
> Gerade für den Kernel ist das wie oben schon erwähnt nicht nötig. 
> Insbesondere sollte ein Umstieg auf sid nur dann erfolgen, wenn das 
> System nicht ständig verfügbar sein muss und sich der Administrator 
> entweder schon gut mit Debian auskennt oder sich eben dieses Wissen 
> aneignen will.

Ja. Christian hat recht. Für Sid solltest du dich wirklich auskennen
(wollen).

Grüßle, Tobias



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