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Re: Beim ersten PPP-Verbindungsaufbau zur UMTS-Karte kommen unsinnige Nameserver



On Thu, 10 Jul 2008 03:58:08 +0200, Sascha Reißner
<reiszner@novaplan.at> wrote:
>Am Mittwoch, den 09.07.2008, 15:17 +0200 schrieb Marc Haber:
>> On Wed, 09 Jul 2008 03:10:07 +0200, Sascha Reißner
>> <reiszner@novaplan.at> wrote:
>> >Am Dienstag, den 08.07.2008, 09:11 +0200 schrieb Marc Haber:
>> >> Und die Full Service Resolver, die der ISP seinen Endkunden zuweist,
>> >> dürfen durchaus auf RFC1918-Adressen liegen. Zumindest auf einem
>> >> Produkt, das keinen Anschluß kompletter Netze vorsieht.
>> >
>> >Wenn der Provider NATet dann darf das natürlich schon sein.
>> 
>> Warum ist NAt an der Stelle Pflicht?
>
>Wenn du vom ISP eine Adresse aus dem 10.x.y.z Netz bekommst, muss es
>doch geNATet sein, sonst kannst du keinen Host im Internet erreichen,
>sondern nur im ISP-Netz (10.x.y.z).

Das ist unstrittig. Aber wieso meinst Du, dass NAT Pflicht ist, wenn
das System des Kunden eine offizielle, weltweit routebare IP-Adresse
zugewiesen bekommt, die Full Service Resolver aber einer
RFC1918-Adresse haben?

>?Mit einer 10er-IP und den DNS im 10er-Netz müssen die Pakete garnicht
>geroutet werden, da dein Host und die DNS sich im selben Netz befinden.

Wie willst Du mit der IP-Adresse 10.20.64.64/32 den unter 10.11.12.13
erreichbaren DNS-Server ohne Routing erreichen?

>Einziges Szenario das nicht funktioniert, wäre eine öffentliche IP und
>DNS im 10er-Netz.

Diese Aussage ist flasch. Natürlich funktioniert das.

>> Im konkreten Fall ist der PPP-Server die UMTS-Karte, die vermutlich
>> mit einer Antwort darauf wartet dass sie sich korrekt eingebucht hat.
>
>Verstehe ich jetzt nicht.
>Ich dachte die Karte bucht sich bei der PIN-Eingabe schon ein.

Und das dauert ein paar Sekunden, manchmal mehr als eine halbe Minute.

>Wenn dir die Karte tatsächlich die IP gibt, woher soll sie dann wissen
>welche IP noch frei ist um sie dir zu geben?

Genau deswegen kommt erstmal ein NAK zurück. Die Karte hat die
Informationen noch nicht die das Clientsystem haben will.

>Ich dachte bei der Einwahl stellt die Karte nur einen Datenkanal bereit
>über den dann der ppp direkt mit einem Einwahlserver verhandelt.

Nein, das ist bei UMTS nicht so. UMTS kennt kein PPP. Es ist nur
gängig, zwischen dem Clientsystem und dem UMTS-Endgerät (das z.B. ein
irgendwie angebundenes Telefon oder eine UMTS-Karte sein kann) PPP zu
verwenden, damit man auf dem Clientsystem keine Spezialsoftware
braucht.

>Kann mich aber auch irren und lerne gerne dazu ;)

Suggested learning: IP-Routing ;)

Grüße
Marc

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