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Re: Beim ersten PPP-Verbindungsaufbau zur UMTS-Karte kommen unsinnige Nameserver



Am Dienstag, den 08.07.2008, 09:11 +0200 schrieb Marc Haber:
> >> On Sat, 28 Jun 2008 04:29:40 +0200, Sascha Reißner
> >> <reiszner@novaplan.at> wrote:
> >> >Private Proxies des Providers können es eigendlich nicht sein, da alle
> >> >Adressen im Bereich 10.x.y.z für den privaten Gebrauch reserviert sind
> >> >(sowie 192.168.x.y).
> >> 
> >> Ja, und? Der Provider darf natürlich in seinem Netz private Adressen
> >> verwenden. Leider ist das im mobile-Bereich auch üblich...
> >
> >In seinem privaten Netz schon, aber dein Rechner gehört nicht zum
> >privaten Netz des Providers.
> 
> Doch, natürlich.
> 
> >Du bekommst bei einer erforgreichen Einwahl
> >eine öffentliche IP mit der dein Rechner im Internet steht
> 
> Das ist in dieser Allgemeinheit nicht richtig. Bei den meisten
> UMTS-Diensten in Deutschland bekommst Du eine RFC1918-IP zugewiesen
> und wirst vom Provider genattet.
> 
> >IMHO ist der IP-Bereich 10.0.0.0/8 für den privaten Gebrauch reserviert
> >und darf/sollte nicht im Internet verwendet werden.
> 
> Und die Full Service Resolver, die der ISP seinen Endkunden zuweist,
> dürfen durchaus auf RFC1918-Adressen liegen. Zumindest auf einem
> Produkt, das keinen Anschluß kompletter Netze vorsieht.

Wenn der Provider NATet dann darf das natürlich schon sein.
Aber dann müsstest du als IP für dein Interface ja auch eine IP aus dem
Netz bekommen. Achja, sehe schon, du bekommst tatsächlich eine 10.x.y.z
angeboten die dann auch funktioniert.

> >Versuch mal in den PPP-Optionen die Einstellung:
> >ipcp-max-failure 100
> >
> >Die Einstellung legt fest wie oft dein ppp dumme Angebote zurückweist.
> >Bei dir dürfte das auf 5 stehen, denn laut deinem Log akzeptiert dein
> >ppp beim 5ten mal die falschen DNS
> 
> Das war gekürzt, es kommen auch längere Sequenzen vor. Wenn die Karte
> länger braucht um sich einzubuchen geht das schonmal vierzig, fünfzig
> Runden.

Hab im Netz auch einige Logs gefunden die das bestätigen.
Einmal geht es gleich, ein anderes mal dauert es sehr lange.
Hier habe ich auch einen Bugreport dazu gefunden:
http://bugs.debian.org/cgi-bin/bugreport.cgi?bug=445711

> >Es sieht so aus als hätte der Einwahlpartner einen Schaden, denn später
> >im Log empfängt dein ppp ein 'IPCP ConfReq' ohne Angebot.
> 
> Der Fehler tritt bei allen vier deutschen Netzbetreibern auf.

Ja, auch hier in AT tritt der Fehler auf.
Für mich sieht es so aus als würde der Einwahlserver nicht schnell gunug
die Dfaten finden die er dir anbieten soll und schickt einfach mal
irgendwas damit der ppp wegen Timeout nicht auflegt.
Sobald er die Daten gefunden hat, bekommst du diese auch, nur leider hat
dann der ppp die falschen DNS schon akzeptiert und fragt nur noch nach
einer IP.
Leider kenne ich mich mit PPP zuwenig aus und meine Vermutungen sind
natürlich nur reine Spekulation.

Morgen ist der Laptop an dem ich das Modem eingerichtet habe wieder hier
und ich werde das nochmal genau unter die Luppe nehmen.

> Grüße
> Marc

mfG Sascha


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