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Re: smartd hat mir zwei Mails geschickt:-(



Dirk Salva <dsalva@gmx.de> wrote:
> On Tue, Apr 22, 2008 at 03:38:46PM +0200, Manfred Schmitt wrote:
>> Sven Hartge schrieb:
>>> Dirk Salva <dsalva@gmx.de> wrote:

>>>> Ok, danke. Das werde ich dann in Angriff nehmen. Wobei - kann ich
>>>> dann nicht auch dort "dd if=/dev/hda2 of=/dev/null bs=512" machen?
>>>> Ich meine, auch das würde ja dafür sorgen, daß jeder Sektor noch
>>>> einmal angefaßt wird, wie Du so schön ausgedrückt hast.

>>> Er wird einmal gelesen. Das der Sektor nicht lesbar ist, dass weißt
>>> du ja schon. Was du machen kannst, ist die badblocks-Variante im
>>> non-destructive mode. Wenn die Platte den Sektor dann remappt, kann
>>> bzw.  wird es sein, dass irgendeiner Datei dann 512 Bytes fehlen.
>>> Und da wäre es schon gut, wenn du weißt, _welche_ das ist.  Wie man
>>> das unter Windows mit NTFS bewerkstelligt: Keine Ahnung.

>> chkdsk C: /F /R oder aehnlich, siehe auch 
>> http://vlaurie.com/computers2/Articles/chkdsk.htm

> Danke. Das habe ich jetzt bereits 2x gemacht, es ändert aber nichts
> daran, daß mir immer noch folgendes angezeigt wird:

chkdsk prüft ja -- ähnlich e2fsck -- nur Meta-Informationen. Wenn deine
kaputten 512 Bytes innerhalb einer Datei liegen, wird chkdsk das nicht
finden.

Nur ein Dateisystem wie ZFS, welches durchgängig für _alles_ eine
Checksumme mitführt, könnte hier helfen.

Nach der bekannten Lektüre der smartmontools kann man unter Linux
immerhin mit debugfs ausrechnen, in welcher Datei der kaputte Sektor
liegt.

So ein Tool brauchst du auch unter Windows, dass dir aus einem Offset
vom Partitions-Anfang die Datei gibt, in dem dieser Offset liegt.

chkdsk hilft da nicht weiter.

S°

-- 
Sven Hartge -- professioneller Unix-Geek
Meine Gedanken im Netz: http://www.svenhartge.de/


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