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Re: Debian-Pakete verwalten



On 10.Nov 2004 - 17:50:27, preissler thomas wrote:
> Hallo,
> 
> bin gerade am Erstellen meines eigenen kleinen Repositories für
> Debian-Pakete. Soweit funktioniert es ganz gut, Pakete können an anderen
> Maschinen sauber installiert werden.
> 
> Die Sourcen der Pakete liegen alle in einem Verzeichnis. Es ist
> umständlich, wenn ich eine neues Release oder auch "Sub-Release"
> erstellen will, was da alles umbenannt werden muss. Das Verzeichnis mit
> den "Sourcen", dann debian/<packagename>/* muss gelöscht werden und und
> und.

Hmm, also es gibt ein Programm (frag mich nicht wie es hiess, musst
mal den Debian-Maintainers Guide und die Developers Reference
durchgucken), das du in einem Source-Verzeichnis aufrufen kannst und
das diese Dinge fuer dich macht, wenn das neue source-tar-gz eine
Ebene hoeher liegt. Also z.B. ich habe kdeutils-3.2.3 paketiert und in
$HOME/compiling liegt kdeutil-3.3.0.tar.gz, nun kann ich mit diesem
Programm halt das Auspacken und aendern der Debian-Dateien
durchfuehren lassen...

> Dann möchte ich evtl. noch haben, dass die Pakete im CVS festgehalten
> werden. So dass ich da nicht -zig-Versionen vorhalten muss, sondern
> einfach im CVS einen Tag setzen kann.

?? CVS? Das ist doch wohl ein Scherz oder? CVS kann nicht mit
Binaerdateien umgehen, das heisst du hast gegenueber einem normalen
Repository nichts gewonnen.

> Dann wäre es evtl noch nützlich, wenn ich im Verzeichnis mit allen
> Paketen einfach ein "make" eingeben kann. Dann werden alle verändert
> Pakete neu gebacken und evtl. hochgeladen, letzteres geht evtl. ja mit
> debarchiver und dput ganz gut.

Hmm, da waere ja schonmal die Frage wie du pruefen willst ob Pakete
veraendert wurden?? Also ich koennte mir vorstellen, dass wenn das
tar.gz mit der hoechsten Versionsnummer nicht ausgepackt ist, dann
mach das Paket neu....

> Wie macht Ihr das?

Also fuer die Handvoll Pakete die ich selbst backe (neben Kernel
eigentlich nur wenn in unstable mal wieder was broken ist), reicht
meine "manual-Approach", ich fahre das dpkg-buildpackage im
Paketverzeichnis und kopiere das deb dann an seinen Platz in meinem
Repository, dann apt-ftparchive ausfuehren und fertig.

> Oder verlange ich zuviel?

Wahrscheinlich ;-)

> Ich hatte mal mir etwas
> ähnliches für RPM's gebastelt vor langer Zeit.

Hmm, also ich kenn mich ja mit rpm's nicht aus, aber prinzipiell
sollte das doch recht leicht adaptierbar sein oder?

> Das hat irre praktisch funktioniert und sich aufs wesentliche
> beschränkt: Paket fixen/erweitern, Perl-Script aufrufen, make und zu
> guter letzt: make publish. Hehe.

Also das kannste so ja auch haben: 

Paket mittels des mir entfallenen Programms auf neue Version aendern
make (Makefile nimmt jedes Verzeichnis und fuehrt darin ein
dpkg-buildpackage aus)
make publish (kopiert alle *deb in dein Repository, wobei es noch
etwas schwierig ist die richtige Position zu finden, da ja Pakete nach
Source-Package Namen einsortiert werden)

Andreas

-- 
I have yet to see any problem, however complicated, which, when
you looked at it in the right way, did not become still more complicated.
		-- Poul Anderson



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