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Re: Problem mit Kernel 2.6.8 bei Debian 3.1 (Pentium 4 HT)




Am 11.11.2005 um 22:58 schrieb tor.tho@gmail.com:

nachdem ich mit dem neuen kernel gestartet habe kommt folgender fehler:

pivot_root: no such file or directory
/sbin/init:432: cannot open dev/console:no such file
Kernel panic: Attend to kill init!

Wenn der Befehl pivot_root eine Fehlermeldung auswirft,
sollte die initrd bereits angebunden sein.

Zur weiteren Fehlersuche kann man die initrd des neuen
Kernels zu Debug-Zwecke vorbereiten, d.h. die initrd

- entpacken, falls es sich um ein .gz handelt,

- als loop mounten (Achtung: handelt es sich um
ein cramfs, dann braucht man die Option -t cramfs)

- den befehl init suchen, vermutlich unter /sbin

- falls es sich bei init um ein script handelt, welches
/linuxrc aufruft, in dem script linuxrc einfach den Befehl
pivot_root suchen und unmittelbar eine Zeile davor /bin/sh
einsetzen

- danach das veränderte /linuxrc abspeichern, die initrd
umounten, falls es ein cramfs ist mit dem befehl mkcramfs
erneuern, ggfs. mit gzip packen und das Ergebnis mit
neuen Namen neben die alte initrd legen

- Bootparmeter in grub für neue initrd anpasssen und
rebooten

Der Rechner endet dann mit einer shell direkt vor dem
Befehl pivot_root

D.h. man kann jetzt in der shell schauen, was bereits
gemountet wurde und versuchen, das Wurzelverzeichnis
per Hand zu mounten.

So stößt man zwangsläufig auf den Fehler.

-pv-

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