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Re: Plattenfehler II (bootbare copy)



Am Mittwoch, 11. Mai 2005 19:14 schrieb Roland M. Kruggel:
> Hallo Liste,
 
> nachdem jetzt definitiv feststeht das meine Platte einen knacks hat 
> muss ich eine copy auf eine zweite Platte erstellen. Die Copy 
> sollte dann bootbar sein. Die Läuft im Produktiv System und der 
> Ausfall sollte so kurz wie möglich sein.
> 
> Folgendes habe ich vor:
 
> dd if=/dev/hda of=/dev/hdb bs=4096
 
> Habe ich damit die komplette Platte copiert? Muss ich die neue 
> Platte Partitionieren? Funktioniert das so?

Jein.
Wenn die alte Platte noch einigermassen durchhält, geht das.
Ich würde es eher so machen:
1. von einer Knoppix Starten oder zuvor alles im System "ro" mounten

2. 
dd if=/dev/hda of=/dev/hdb bs=xxx conv=noerror,sync 

bs=xxx würde ich genau auf eine Track größe Deiner alten Platte
einstellen, wenn eine Spuzr hin ist, liest der dd sich nicht blöde.

conv=noerror -> Weiter, auch bei Lesefehlern
sync -> im Output bei Lesefehlern ZERO '0' eintragen.

Mit der neuen Platte auf jeden Fall nach dem dd-Copy intensiv
fsck machen.

Ist hdb größer kannst Du später auf hdb hinten dran neue Partionen anlegen,
oder falls Du ein "resizeable" FS hast (z.B. XFS) kannst Du mit fdisk das Ende
der letzten Partition ans Ende der Platte versetzen (Expertenfunktionen).

Dannach einfach mit xfs_growfs die gemountete Neue Partion vergrößern.

Weil das mit XFS so einfach ist, legen wir immer das /home System als letzte 
Partion einer Platte an... (oder setzen ein lvm auf).

mfG
 Jojo

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