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Re: sata kernel bootet nicht ab 2.6.8



On 2005-02-14 09:07:16 +0100, Markus Raab wrote:
> Michael Bienia wrote:
> 
> > On 2005-02-12 19:57:51 +0100, Markus Raab wrote:
> >> Mein Kernel 2.6.7 bootet ohne initrd. Das würde ich auch gerne so
> >> belassen, leider sagt mir der 2.6.10 (obwohl make oldconfig)
> >> Could not mount root fs
> > 
> > Seit 2.6.8 werden SATA-Festplatten über den SCSI-Treiber betrieben,
> > heißen also auch /dev/sdX. Über den IDE-Treiber geht es auch noch (wie
> > vorher), ist aber als veraltet (deprecated) im der Kernel-Config
> > markiert (CONFIG_BLK_DEV_IDE_SATA).
> 
> vielen Dank! funktioniert tadellos.
> 
> warum hat er nur das veralterte bei make oldconfig rausgeworfen ohne ein
> Wort zu sagen...

IIRC ist diese Option auch mit Kernel 2.6.8 neu hinzugekommen. Er müsste
dich eigentlich gefragt haben.

> >> Es dürfte alles richtig reinkompiliert sein (wegen make oldconfig),
> >> an was könnte es liegen?
> > 
> > CONFIG_SCSI_SATA=y (libata)
> > CONFIG_SCSI_SATA_VIA=y
> > CONFIG_BLK_DEV_SD=y (SCSI disc support)
> > 
> > Vor dem Reboot nicht vergessen, das root-device bei deinem
> > Boot-Manager und die /etc/fstab anzupassen.
> 
> War ein bisschen Kamikaze, weil hätte der neue Kernel nicht gebootet,
> könnte ich mit den alten (wegen anderer /etc/fstab) auch nicht mehr
> hochfahren, aber ist ja glatt gegangen :-)

Gebootet hätte er schon (vorausgsetzt beim alten Kernel ist root= auf
das alte Device gesetzt). Das Root-Device wird ja dem Kernel durch root=
bekannt gegeben. Was nicht funktionieren würde, wäre das automatische
mounten der sonstigen Partitionen, wie z.B. /home. Du müsstest halt nur
im "single user"-Modus booten und die fstab wieder korrigieren (bei /usr
auf einer eigenen Partition müsstest du sie vorher halt per Hand mounten
um an den Editor deiner Wahl zu kommen).

Michael



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