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Re: AW: Linux in der Schule



Hallo Sebastian,

was interessiert dich denn?
Wir setzen Linux in der Schule ein...


Bist du derjenige, der diesen Schritt entschieden hat?
Falls nein, würde mich interessieren, wie du die "Entscheider" überzeugt hast.
Ja und nein.
Z.B.: Wir setzen als Programmierumgebung KDevelop ein.
Eines Tages kam der/ein Kollege (wir waren damals 3 Entscheider="Programmier-Lehrer") von einer Linux-Vorstellung und meinte: "Die Vorstellung war überzeugend. OK, wir programmieren mit KDevelop"... Ein dritter Kollege hat sich halt angeschlossen... Mittlerweile ist er heftig in der Opposition. Einem weiteren Kollegen, der erst jetzt einsteigt, bleibt nichts anderes übrig als widerwillig mitzumachen. Er sitzt aber auf der Lauer...

Falls ja, unter welchen Aspekten würdest du diese Entscheidung wiederholen und was sind eventuelle Nachteile aus deiner jetzigen Sicht?
Wenn es nach mir ginge sollte man in der ganzen öffentlichen Verwaltung Linux einsetzen. Dazu zwei Gründe: 1. Die Anschaffung ist kostenlos (Staat ist pleite) und man hängt nicht in der UpDate-Falle (95, 98, NT, XP, usw. usw....) 2. Aussage eines Fachinformatiker-Schülers: "Bin ich froh, dass Microsoft XP herausgebracht hat, jetzt haben wir wieder so richtig viel Arbeit". Offensichtlich ist dieses System nicht so zuverlässig...
Es gibt natürlich noch andere Gründe.

Nachteil:
Mit Linux ist es nicht möglich ordentlich zu drucken! Bin mal auf die Antworten darauf gespannt.


Vor allem: Wie bekommt man die Dualboot-Systeme aus den Köpfen der Entscheidungsträger? IMHO bringen diese gar nichts, weil sich die User (Schüler wie auch Lehrer) wegen Vorurteilen zu Linux nicht die "Mühe" machen wollen, sich Linux auch nur mal anzusehen. -> Linux existiert zwar irgendwo auf der Festplatte, aber keiner wird es nutzen. (Was der Bauer nicht kennt, das frißt er nicht)
Und der Lehrer erst recht nicht :-(
Wahrscheinlich stimmen die Vorurteile über die Lehrer - hoffentlich nicht über alle.


Hattet ihr vorher Windows in der Schule? Wenn ja würde mich mal eine Ersparnisrechnung interessieren, die ihr mit Linux auf Clients erzielt habt.

Die gibt es nicht , da wir überall Dualboot haben.
Aber etwas anderes:
Bei den Fachinformatikern schule ich auch Linux: Debian, RedHat, ManDrake.
Seither setzen alle Schüler zu Hause und in den Betrieben Linux ein.
Das erschreckende ist dabei: Die Schüler der Gruppe "Debian" setzen Debian, die Gruppe "RedHat" setzen RedHat und die Gruppe "ManDrake" natürlich ManDrake ein. Und was setzt wohl ein Schüler ein der auf einem Windoof-System geschult wird...

Und vielleicht eine konkrete Aussage zur Praxis: Wie kommen deine "Leute" damit zu Recht?
Es gibt nur wenige Schüler die damit Probleme haben.
Und über die Lehrer sage ich hier (öffentlich) besser nichts...

Gruß Ulrich

PS die andere Mail schon gelesen?



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