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Re: [Debian] Installation mit USB-Tastatur



On Wed, Dec 05, 2001 at 01:26:06PM +0100, Joern Abatz wrote:
> Alexander Schmehl wrote:
> >Wenn
> >sie derzeit ein Betriebssystem bekommen, dass ihnen vorgaukelt, (fast)
> >alles selbst zu können, warum sollten sie dann auf ein System wechseln,
> >mit sie zur nächsten Werkstätte müssen?
> 
> Das sind eigentlich zwei Fragen: 
> 
> 1. Warum sollte jemand von Windows zu Linux wechseln?
> - weil Windows nicht so gut funktioniert, wie MS verspricht
	Bis Linux so funktioniert wie ich es will ....
> - weil es immer im falschen Moment furchtbar viel Zeit kostet
	Ähm wie war das mit der USB Tastatur der Thread ist schon
	zieeeeeemlich lange drin wenn ich micht irre.
> - weil es gegen Würmer und Viren empfindlich ist
	Linux vielleicht bald auch und ohne Firewall ist es genauso
	empfindlich wenn nicht mehr .....
> - weil es hin und wieder die Anwenderdaten frißt
	Kann mir unter Linux genauso passieren, meistens ist der User selbst
	schuld wie war das rm -rf in "/" als root ........
> (soll ich noch mehr aufzählen?)
> 
	
> 2. Warum soll jemand mit seinem Linux in die Werkstatt, wenn er auch
> genau so gut selbermachen kann?
> 
	Weil Firmen keine Zeit zum popeln haben die müssen arbeiten ...

> Soll er gar nicht. Nur wer nicht selbermachen will oder kann, soll in
> die Werkstatt. Aber das sind die meisten.
> 
		Eben nicht für viele sind Computer genau so komplex wie
		moderne Einspritzer Ottomotoren.
> Diese Auffassung: "CD rein und booten - und alles funktioniert", die
> muß allerdings erstmal verschwinden. Und das wird sie auch (meiner 
> Meinung nach).
> 
		Glaube ich nicht. Das aussehen ist nicht wichtig aber das
		Resultat wenn ich ne Bootdisk(CD) einlege erwarte ich das
		mein System durch installiert. Danach kann ich Dokus lesen
		aber ich muss erstmal dazu kommen. Im Fall der USB-Tastatur
		kein Enter kein System.

> Es sei denn, die ganze Entwicklung nimmt eine andere Richtung:
> Alles wird genormt, 
Normen sind gut solange die Spezifikationen offen sind.
>und der Fortschritt geht auf ein Minimum zurück. 
> Kaum noch neue Hardware, keine neuen Software-Konzepte. Dann
> würde Debian verschwinden, und alle werden mit Windows glücklich,
> und Suse wird das Windows für Arme.
> 
Hier hat man ja fast das Gefühl es giebt nur Suse und Debian..
Der Kernel von Debian das X von Suse...

Im endefekt nehmen  doch Suse und Debian nur (fast nur) GNU Programme und
fügen sie mehr oder weniger geschickt zusammen.

Linux wird es eben nur solange geben wie es Leute gibt denen das
erstellen,konfiguriren und bugtracken eben dieser GNU oder anderer Software
Spass macht würde es diese Leute nicht geben gäbe es weder Suse noch
Slackware noch Debian.

Aus diesem Grund sollten Leute die sich auskennen versuchen anderen den
Einstieg möglichst leicht zu machen dann aber zu selbstständiger Arbeit
animieren und vielleicht fällt so der ein oder andere Developper ab.

Mit der Hau drauf Methode vergraul ich die Leute nur.

> Eine solche Zukunft sehe ich aber nicht. Ich sehe eher, daß das
> lebendige Chaos wächst, und daß die Initiative von "den großen 
> Firmen" an "die kleinen Freaks" übergeht.
> 
Die Initiative von MS war Linus Torwalds eine Firma ???
Ich denke die Freaks sollten eher auf Firmen Einfluss nehmen und nicht sagen
die grossen werden es schon richten.

Wenn HP z.B keine Druckertreiber für uns hat Epson aber schon dann kaufen wir
eben Epson Drucker dann wird auch HP Treiber bereitstellen.
Ich geb es ja zu schlechtes Beispiel.
Firmen denken nun mal Marktwirtschaftlich.
> Jörn
> 
> 
> 
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> Um sich aus der Liste auszutragen schicken Sie bitte eine
> E-Mail an debian-user-de-request@lehmanns.de die im Subject
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> 1043 eingetragene Mitglieder in dieser Liste.
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