*grummel* -- Frank Lichtenheld <frank@lichtenheld.de> www: http://www.djpig.de/
--- maint-guide.de.WIP.sgml.orig 2003-11-11 04:59:05.000000000 +0100
+++ maint-guide.de.WIP.sgml 2003-11-11 04:58:41.000000000 +0100
@@ -98,7 +98,7 @@
meinen Sie, es sei eine komplizierte Aufgabe. Nun, wenn sie ein
blutiger Linux-Neuling sind, dann ist es wirklich hart, aber als
Anfänger würden Sie dieses Dokument jetzt nicht lesen. :-)
- Sie sollten nur wenige Kenntnisse über die Unix-Programmierung
+ Sie sollten schon ein wenig Kenntnisse über die Unix-Programmierung
mitbringen, aber Sie brauchen ganz sicher kein Guru zu sein.
#
# Der ursprüngliche Satz drehte den Sinn der englischen Version um.
#
@@ -108,8 +108,8 @@
<p>Dieses Dokument wird jeden kleinen (möglicherweise auch irrelevanten)
Schritt erklären, um Ihnen bei der Erstellung des ersten Paketes zu
- helfen, damit Sie etwas Erfahrung sammeln im Erstellen neuer Releases
- dessen, oder vielleicht später anderer Pakete.
+ helfen, und Ihnen etwas Erfahrung zu geben im Erstellen neuer Releases
+ dieses, oder vielleicht später anderer Pakete.
#
# Eine "und"-Verbindung passt besser zum englischen Satz als ein "damit"
#
@@ -214,7 +214,7 @@
<item><package/gpc/ - der GNU-Pascal-Compiler wird benötigt, wenn Ihr
Programm in Pascal geschrieben wurde. Man sollte an dieser Stelle auch
<package/fp-compiler/, den `Free Pascal Compiler` erwähnen, der sich
- dafür auch gut eignet.
+ dafür ebenfalls gut eignet.
(siehe <manref name="gpc" section="1">, <manref name="ppc386" section="1">)
#
# zwei "auch"s im gleichen Satz
#
@@ -469,11 +469,11 @@
folgendes aus:
<p><example>
-dh_make -e your.maintainer@address -f ../gentoo-0.9.12.tar.gz
+dh_make -e ihre.maintainer@adresse -f ../gentoo-0.9.12.tar.gz
</example>
- <p>Natürlich ersetzen Sie "your.maintainer@address" durch ihre
- eigene E-Mail-Adresse für den Eintrag in `changelog' sowie andere
+ <p>Natürlich ersetzen Sie "ihre.maintainer@adresse" durch ihre
+ eigene E-Mail-Adresse für den Eintrag im `changelog' sowie anderen
Dateien, ebenfalls verwenden Sie den Dateinamen ihres Quellcode-Archivs.
(Weitere Details in <manref name="dh_make" section="1">).
#
# Ich würde es übersetzen
#
@@ -855,7 +857,8 @@
(Voraussetzung), Conflicts: (Konflikt), Provides: (Enthält) und
Replaces: (Ersetzt).
- <p>Paketverwaltungs-Programme verhalten sich dabei ähnlich
+ <p>Die verschiedenen Paketverwaltungs-Programme verhalten sich
+ sehr ähnlich bei der Behandlung dieser Beziehungen
(Abweichungen werden weiter unten erklärt). (siehe <manref name="dpkg"
section="8">, <manref name="dselect" section="8">, <manref name="apt"
section="8">, <manref name="aptitude" section="1">, usw.)
#
# Das entspricht IMHO eher dem, was die englische Version aussagt
#
@@ -869,14 +872,14 @@
diese Pakete überhaupt nicht (oder nicht vernünftig) laufen kann.</item>
<item>Recommends:
- <p>Programme wie <prgn/dselect/ und <prgn/apt-get/ fordern Sie auf, empfohlene Pakete
+ <p>Frontends wie <prgn/dselect/ und <prgn/aptitude/ fordern Sie auf, empfohlene Pakete
zusammen mit Ihrem Paket zu installieren; <prgn/dselect/ besteht sogar darauf;
- <prgn/dpkg/ und <prgn/apt-get/ erlauben es trotzdem. Benutzen Sie dieses Feld, wenn die Pakete
+ <prgn/dpkg/ und <prgn/apt-get/ werden dieses Feld jedoch ignorieren. Benutzen Sie dieses Feld, wenn die Pakete
nicht zwingend erforderlich sind, aber normalerweise mitinstalliert
werden.</item>
<item>Suggests:
- <p>Wenn der Benutzer ihr Programm installiert, werden alle Programme Sie
+ <p>Wenn der Benutzer ihr Programm installiert, werden alle Frontends Sie
auffordern, die vorgeschlagenen Pakete zu installieren. <prgn/dpkg/ und <prgn/apt-get/
kümmern sich nicht darum. Benutzen Sie dies für Pakete, die mit
ihrem Programm gut zusammenarbeiten, aber eigentlich nicht benötigt
#
# Ich wiess nicht, ob "Frontend" das tollste Wort hier ist. Aber
# die englische Version unterscheidet mit diesem Wort hier zwischen
# "high-level" und "low-level" Tools und dieser Unterschied sollte auch
# in der deutschen Version rauskommen
#
@@ -885,20 +888,21 @@
<item>Pre-Depends:
<p>Dies "wirkt" stärker als Depends:. Das Paket wird nicht
installiert, bevor die hier aufgelisteten Pakete fertig installiert
- <em>und richtig konfiguriert</em> sind. Benutzen Sie dies sehr sparsam
- und erst, wenn auf debian-devel-Mailingliste darüber diskutiert
- wurde. Lies: Verwende es überhaupt nicht. :-)</item>
+ <em>und richtig konfiguriert</em> sind. Benutzen Sie dies <strong>sehr</strong> sparsam
+ und erst, wenn auf der debian-devel-Mailingliste darüber diskutiert
+ wurde. Lies: Verwenden Sie es überhaupt nicht. :-)</item>
#
# Die englische Version verwendet hier ein <strong>, also warum das nicht
# übernehmen
#
@@ -1479,16 +1483,17 @@
<p>Sollten Sie keine dieser Dateien in Ihrem Paket haben, können Sie
die Datei auch löschen. Aber löschen Sie nicht den Aufruf <prgn/dh_installdocs/
- in der Datei `rules' oder andere.
+ in der Datei `rules', da dieser auch die `copyright'-Datei installiert
+ und andere Dinge tut.
#
# Hier fehlt ein Halbsatz aus der englischen Version
#
@@ -1556,13 +1561,13 @@
X Programme können Sie noch ein "x" anhängen, z.B.
`gentoo.1x'. Im gentoo-Archiv gab es keine
Manpage `gentoo.1', also hat der Autor eine geschrieben, mit Hilfe der
- Informationen aus dem Beispiel und aus der Dokumentation des Upstream's.
+ Informationen aus dem Beispiel und aus der Dokumentation des Upstreams.
<sect id="menu">menu.ex
<p>Benutzer von "X Window System" haben normalerweise einen
Fenstermanager mit konfigurierbaren Menüs, aus dem die Programme
- gestartet werden. Wenn Sie Debian's Paket <package/menu/ installiert haben,
+ gestartet werden. Wenn Sie das Debian-Paket <package/menu/ installiert haben,
wird eine Reihe Menü-Einträge für die installierten Programme
automatisch hinzugefügt.
#
# 's entspricht nicht der deutschen Kritik
#
--- maint-guide.de.WIP.sgml.orig 2003-11-11 04:59:05.000000000 +0100
+++ maint-guide.de.WIP.sgml 2003-11-11 04:58:41.000000000 +0100
@@ -23,7 +23,7 @@
<copyrightsummary>Copyright © 1998-2002 Josip Rodin.</copyrightsummary>
<p>Dieses Dokument darf gemäß der GNU General Public License
- (Version2 oder höher) verwendet werden.
+ (Version 2 oder höher) verwendet werden.
<p>Diesem Dokument liegen die Beispiele der folgenden zwei Dokumente zugrunde:
<p>Making a Debian Package (AKA the Debmake Manual), copyright ©
@@ -98,7 +98,7 @@
meinen Sie, es sei eine komplizierte Aufgabe. Nun, wenn sie ein
blutiger Linux-Neuling sind, dann ist es wirklich hart, aber als
Anfänger würden Sie dieses Dokument jetzt nicht lesen. :-)
- Sie sollten nur wenige Kenntnisse über die Unix-Programmierung
+ Sie sollten schon ein wenig Kenntnisse über die Unix-Programmierung
mitbringen, aber Sie brauchen ganz sicher kein Guru zu sein.
<p>Eines ist wohl sicher, um Debian-Pakete richtig zu bauen und zu
@@ -108,8 +108,8 @@
<p>Dieses Dokument wird jeden kleinen (möglicherweise auch irrelevanten)
Schritt erklären, um Ihnen bei der Erstellung des ersten Paketes zu
- helfen, damit Sie etwas Erfahrung sammeln im Erstellen neuer Releases
- dessen, oder vielleicht später anderer Pakete.
+ helfen, und Ihnen etwas Erfahrung zu geben im Erstellen neuer Releases
+ dieses, oder vielleicht später anderer Pakete.
<p>Aktuelle Versionen dieses Dokuments sollten immer über
<url name="http://www.debian.org/doc/maint-guide/"
@@ -135,7 +135,7 @@
<list>
<item><package/dpkg-dev/ - dieses Paket enthält die Tools, die zum
- Entpacken, Erstellen und dem Hochladen der Quell-Pakete benötigt
+ Entpacken, Erstellen und Hochladen der Quell-Pakete benötigt
werden. (siehe <manref name="dpkg-source" section="1">)
<item><package/file/ - dieses handliche Programm kann den Typ einer
@@ -205,7 +205,7 @@
<item><package/gnupg/ - ein Programm, mit dem Sie Pakete digital
<em>signieren</em> können. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie das
Paket an andere Leute verteilen wollen und das werden Sie sicher, wenn
- Ihre Arbeit in in die Debian-Distribution aufgenommen wird.
+ Ihre Arbeit in die Debian-Distribution aufgenommen wird.
(siehe <manref name="gpg" section="1">)
<item><package/g77/ - der GNU-Fortran77-Compiler wird benötigt, wenn Ihr
@@ -214,7 +214,7 @@
<item><package/gpc/ - der GNU-Pascal-Compiler wird benötigt, wenn Ihr
Programm in Pascal geschrieben wurde. Man sollte an dieser Stelle auch
<package/fp-compiler/, den `Free Pascal Compiler` erwähnen, der sich
- dafür auch gut eignet.
+ dafür ebenfalls gut eignet.
(siehe <manref name="gpc" section="1">, <manref name="ppc386" section="1">)
<item><package/imake/ und <package/xmkmf/ - Programme, die üblicherweise
@@ -244,7 +244,7 @@
ausschließlich technischer Natur der Paketerstellung sind, z.B. über
die Struktur des Archivs, wie man Pakete umbenennt, aufgibt,
übernimmt, NMUs durchführt, Fehler verwaltet, wie und wo die Archive
- hochläd etc.
+ hochlädt etc.
(siehe <file>/usr/share/doc/developers-reference/developers-reference.html/index.html</file>)
</list>
@@ -257,7 +257,7 @@
<p>Anmerkung: Das Paket <package/debmake/ enthält einige Programme, die
dh-make in der Funktionalität sehr ähneln. Die Benutzung von debmake
- wird hier <strong>nicht</strong> beschrieben, weil es nicht benutzt
+ wird hier <strong>nicht</strong> beschrieben, weil es nicht mehr benutzt
werden sollte (<em>deprecated</em>). Informationen zu debmake
finden Sie im <url name="Debmake Manual"
id="http://www.debian.org/~jaldhar/">.
@@ -271,7 +271,7 @@
des Programms nicht durcheinander! Lesen Sie andere Anleitungen, falls
die Terminologie nicht klar ist.
- <p>In Debian bezeichnet der Ausdruck: `Maintainer' eine Person, die
+ <p>In Debian bezeichnet der Ausdruck `Maintainer' eine Person, die
Pakete baut, `Upstream Autor' die Person, die das Programm erstellt
hat und `Upstream Maintainer' die Person außerhalb von Debian, die
zur Zeit das Programm pflegt. Üblicherweise sind `Upstream
@@ -469,11 +469,11 @@
folgendes aus:
<p><example>
-dh_make -e your.maintainer@address -f ../gentoo-0.9.12.tar.gz
+dh_make -e ihre.maintainer@adresse -f ../gentoo-0.9.12.tar.gz
</example>
- <p>Natürlich ersetzen Sie "your.maintainer@address" durch ihre
- eigene E-Mail-Adresse für den Eintrag in `changelog' sowie andere
+ <p>Natürlich ersetzen Sie "ihre.maintainer@adresse" durch ihre
+ eigene E-Mail-Adresse für den Eintrag im `changelog' sowie anderen
Dateien, ebenfalls verwenden Sie den Dateinamen ihres Quellcode-Archivs.
(Weitere Details in <manref name="dh_make" section="1">).
@@ -514,10 +514,10 @@
automake die Datei `Makefile.in' mit Informationen aus `Makefile.am' neu
erzeugt (und die vorhandene Datei `Makefile.in' überschreibt!),
genau wie jeder Aufruf von ./configure mit den Daten aus `Makefile.in'
- das fertige Makefile erzeugt. Änderungen in Dateien `Makefile.am'
+ das fertige Makefile erzeugt. Änderungen in `Makefile.am'-Dateien
erfordern einige Kenntnisse über die Funktionsweise von <prgn/automake/;
mehr darüber finden Sie in der Hilfe `info automake`.
- Bearbeiten von Dateien `Makefile.in' geht dagegen fast genauso einfach
+ Bearbeiten von `Makefile.in'-Dateien geht dagegen fast genauso einfach
wie das Bearbeiten von Makefiles, man muss lediglich bei der
Verwendung der Variablen aufpassen, d.h. Strings, die mit `@'
umgeben sind, z.B. <var>@CFLAGS@</var> oder <var>@LN_S@</var>; in diese
@@ -537,7 +537,7 @@
dadurch schwer haben, herauszufinden, welche Dateien zu Ihrem Paket
gehören und welche nicht.
- <p>Deshalb sollten sie anders verfahren:
+ <p>Deshalb sollten Sie anders verfahren:
Installieren Sie das Programm in ein angelegtes Unterverzeichnis
von dem aus die Paket-Erstellungs-Tools ein funktionierendes
.deb-Paket erzeugen werden.
@@ -630,9 +630,9 @@
bearbeiten und "/usr/local/" durch "/usr/" ersetzen - und dabei
aufpassen, dass Sie den restlichen Code nicht beschädigen. :-)
- <p>Wenn alles erledigt ist, sollten Sie das Install-Target im Makefile
+ <p>Wenn alles erledigt ist, sollten Sie das Installations-Target im Makefile
lokalisieren (Es sollte normalerweise helfen, wenn Sie nach
- der Zeile die mit `install:' beginnt, suchen.)
+ der Zeile, die mit `install:' beginnt, suchen.)
und die Verweise auf die Verzeichnisse gegen die Variablen
austauschen, die wir am Anfang definiert haben. Vorher hat das
Install-Target so ausgesehen:
@@ -676,14 +676,14 @@
<p>Wo sie auch immer Änderungen machen, die nicht ausschließlich
auf Debian bezogen sind, sollten Sie diese dem Upstream-Maintainer
zukommen lassen, damit er diese in zukünftigen Programm-Versionen
- verwenden kann und für alle Anderen nützlich sein können.
- Und versuchen Sie, dem Upstream entgegen zu kommen, in dem Sie keine
- Debian- oder Linux- (oder eben Unix-) spezifische Patches senden,
+ verwenden kann und sie für alle Anderen nützlich sein können.
+ Und versuchen Sie, dem Upstream entgegen zu kommen, indem Sie keine
+ Debian- oder Linux- (oder eben Unix-) spezifischen Patches senden,
sondern gestalten Sie diese portabel.
Dadurch kann er Ihre Bugfixe besser anwenden.
<p>Beachten Sie außerdem, dass Sie dem Upstream nicht das ganze
- debian/-Verzeichnis schicken.
+ debian/-Verzeichnis schicken müssen.
<p>(A.d.Ü.: Speziell hier könnte man dem Upstream mit
wenigen C-Kenntnissen helfen, in dem man die Pfade variabel macht.
@@ -713,7 +713,7 @@
LIBS = -lncurses -lsomething -lsomethingelse
</example>
- <p>Der Autor ist sich bewusst, dass es nicht das beste Beispiel ist, weil
+ <p>Der Autor ist sich bewusst, dass dies nicht das beste Beispiel ist, weil
unser <package/libncurses/ Paket einen `libcurses.so' Symlink mitbringt,
aber er konnte sich kein besseres ausdenken. Vorschläge sind sehr
erwünscht :-)
@@ -767,7 +767,7 @@
Administration, `base' die grundlegenden Pakete, `devel' die
Pakete für die Programmierer, `doc' die Dokumentation, `libs' die
Programmbibliotheken, `mail' die E-Mail-Reader und -Daemonen, `net'
- die Netzwerk-Anwendungen und Daemonen, `x11'-Sektion die
+ die Netzwerk-Anwendungen und Daemonen, die `x11'-Sektion die
X11-Programme, die nirgenwo anders unterkommen, usw.
<p>Verändern Sie Sektion also zu x11. (Der Präfix "main/"
@@ -855,7 +855,8 @@
(Voraussetzung), Conflicts: (Konflikt), Provides: (Enthält) und
Replaces: (Ersetzt).
- <p>Paketverwaltungs-Programme verhalten sich dabei ähnlich
+ <p>Die verschiedenen Paketverwaltungs-Programme verhalten sich
+ sehr ähnlich bei der Behandlung dieser Beziehungen
(Abweichungen werden weiter unten erklärt). (siehe <manref name="dpkg"
section="8">, <manref name="dselect" section="8">, <manref name="apt"
section="8">, <manref name="aptitude" section="1">, usw.)
@@ -869,14 +870,14 @@
diese Pakete überhaupt nicht (oder nicht vernünftig) laufen kann.</item>
<item>Recommends:
- <p>Programme wie <prgn/dselect/ und <prgn/apt-get/ fordern Sie auf, empfohlene Pakete
+ <p>Frontends wie <prgn/dselect/ und <prgn/aptitude/ fordern Sie auf, empfohlene Pakete
zusammen mit Ihrem Paket zu installieren; <prgn/dselect/ besteht sogar darauf;
- <prgn/dpkg/ und <prgn/apt-get/ erlauben es trotzdem. Benutzen Sie dieses Feld, wenn die Pakete
+ <prgn/dpkg/ und <prgn/apt-get/ werden dieses Feld jedoch ignorieren. Benutzen Sie dieses Feld, wenn die Pakete
nicht zwingend erforderlich sind, aber normalerweise mitinstalliert
werden.</item>
<item>Suggests:
- <p>Wenn der Benutzer ihr Programm installiert, werden alle Programme Sie
+ <p>Wenn der Benutzer ihr Programm installiert, werden alle Frontends Sie
auffordern, die vorgeschlagenen Pakete zu installieren. <prgn/dpkg/ und <prgn/apt-get/
kümmern sich nicht darum. Benutzen Sie dies für Pakete, die mit
ihrem Programm gut zusammenarbeiten, aber eigentlich nicht benötigt
@@ -885,20 +886,20 @@
<item>Pre-Depends:
<p>Dies "wirkt" stärker als Depends:. Das Paket wird nicht
installiert, bevor die hier aufgelisteten Pakete fertig installiert
- <em>und richtig konfiguriert</em> sind. Benutzen Sie dies sehr sparsam
- und erst, wenn auf debian-devel-Mailingliste darüber diskutiert
- wurde. Lies: Verwende es überhaupt nicht. :-)</item>
+ <em>und richtig konfiguriert</em> sind. Benutzen Sie dies <strong>sehr</strong> sparsam
+ und erst, wenn auf der debian-devel-Mailingliste darüber diskutiert
+ wurde. Lies: Verwenden Sie es überhaupt nicht. :-)</item>
<item>Conflicts:
<p>Das Paket wird nicht installiert, bevor alle aufgelisteten Pakete
deinstalliert sind. Benutzen Sie dies, wenn ihr Programm überhaupt
nicht oder nicht vernünftig laufen kann, solange eines dieser Pakete
installiert ist.</item>
<item>Provides:
<p>Für einige Paketarten mit mehreren Alternativen wurden sog.
"virtual names" eingeführt. Die vollständige Liste dieser virtuellen
- Pakete (A.d.Ü.: leider nicht immer aktuell) finden Sie in der Datei
+ Pakete finden Sie in der Datei
<file>/usr/share/doc/debian-policy/virtual-package-names-list.txt.gz</file>.
Benutzen Sie dies, wenn Ihr Paket die Funktionalität eines
existierenden virtuellen Pakets bietet.
@@ -935,8 +936,8 @@
</example>
<p>Das letzte Feature, das erwähnt werden sollte, ist die Variable
- <var>$(shlibs:Depends)</var>. Nachdem Ihr Paket gebaut und in das
- Unterverzeichnis (A.d.Ü.: debian/) installiert wurde, wird es von
+ <var>${shlibs:Depends}</var>. Nachdem Ihr Paket gebaut und in das
+ Unterverzeichnis (A.d.Ü.: debian/tmp) installiert wurde, wird es von
<manref name="dh_shlibdeps" section="1"> nach Binär-Dateien und Bibliotheken
durchsucht, um Abhängigkeiten zu `shared libraries' festzustellen und
herauszufinden, in welchen Paketen diese stecken, wie z.B. libc6 oder
@@ -986,7 +987,7 @@
20 gentoo borrows some of its look and feel from the classic Amiga file
21 manager "Directory OPUS" (written by Jonathan Potter).
</example>
- (Zeilennummerierung habe ich für dieses Beispiel hinzugefügt.)
+ (Die Zeilennummerierung habe ich für dieses Beispiel hinzugefügt.)
<sect id="copyright">Die Datei `copyright'
@@ -995,7 +996,7 @@
Die Policy schreibt keine bestimmte Form vor, aber den benötigten
Inhalt (siehe Abschnitt 13.6 "Copyright information").
- <p><prgn/Dh_make/ erstellt uns eine Standardvorlage, die etwa so aussieht:
+ <p><prgn/dh_make/ erstellt uns eine Standardvorlage, die etwa so aussieht:
<p><example>
1 This package was debianized by Josip Rodin <joy-mg@debian.org> on
@@ -1009,11 +1010,11 @@
9
10 <Must follow here>
</example>
- (Zeilennummerierung habe ich für dieses Beispiel hinzugefügt.)
+ (Die Zeilennummerierung habe ich für dieses Beispiel hinzugefügt.)
<p>Die wichtigsten Dinge, die Sie hier einzutragen haben, sind die
- Quelle, von der Sie das Paket bezogen haben, die geltenden
- Copyright-Vermerke und die Lizenz. Sie müssen die komplette Lizenz
+ Quelle, von der Sie das Paket bezogen haben, die geltenden
+ Copyright-Vermerke und die Lizenz. Sie müssen die komplette Lizenz
einfügen, sofern es sich nicht um eine der gängigen freien
Softwarelizenzen handelt, z.B. die GNU GPL oder LGPL, die BSD- oder
die Artistic-License; in diesem Fall reicht ein Verweis auf die
@@ -1038,7 +1039,7 @@
13 On Debian systems, the complete text of the GNU General Public
14 License can be found in the file `/usr/share/common-licenses/GPL'.
</example>
- (Zeilennummerierung habe ich für dieses Beispiel hinzugefügt.)
+ (Die Zeilennummerierung habe ich für dieses Beispiel hinzugefügt.)
<sect id="changelog">Die Datei `changelog'
@@ -1064,7 +1065,7 @@
5 -- Josip Rodin <joy-mg@debian.org> Wed, 11 Nov 1998 21:02:14 +0100
6
</example>
- (Zeilennummerierung habe ich für dieses Beispiel hinzugefügt.)
+ (Die Zeilennummerierung habe ich für dieses Beispiel hinzugefügt.)
<p>In der Zeile 1 stehen der Paketname, die Version, die Distribution
und die Wichtigkeit. Der Name muss mit dem Namen des
@@ -1093,7 +1094,7 @@
7 -- Josip Rodin <joy-mg@debian.org> Wed, 11 Nov 1998 21:02:14 +0100
8
</example>
- (Zeilennummerierung habe ich für dieses Beispiel hinzugefügt.)
+ (Die Zeilennummerierung habe ich für dieses Beispiel hinzugefügt.)
<p>Mehr über Änderungen in der Datei `changelog' können Sie später in
<ref id="update"> lesen.
@@ -1127,9 +1128,9 @@
erstellt hat. Sie sollten evtl. die Info-Seiten von <prgn/make/ lesen, um
mehr über die Funktionsweise zu erfahren.
- <p>Wichtig zu wissen ist noch, dass <prgn/dh_make/ nur einen Muster der
+ <p>Wichtig zu wissen ist noch, dass <prgn/dh_make/ nur ein Muster der
Datei `rules' erzeugt, also einen Vorschlag, wie sie ungefähr
- auszusehen hat. Diese Datei wird für simple Packete wahrscheinlich
+ auszusehen hat. Diese Datei wird für einfache Packete wahrscheinlich
funktionieren, aber bei komplizierteren sollten Sie die Datei nach
Bedarf anpassen und erweitern. Sie dürfen nur die Namen der Rules
nicht ändern, weil diese in der Policy vorgeschrieben sind und
@@ -1259,7 +1260,7 @@
kompiliert. Auf die auskommentierte Zeile der docbook-zu-man Umwandlung
wird später in <ref id="manpage"> eingegangen.
- <p>Die Rule `clean' in 28-36, entsorgt alle unnötigen Binär- und
+ <p>Die Rule `clean' in den Zeilen 28-36 entsorgt alle unnötigen Binär- und
automatisch generierten Dateien, die nach der Paketerstellung
zurückbleiben. Diese Rule muss jederzeit funktionsfähig sein, auch
wenn im Quellcode-Verzeichnis bereits aufgeräumt wurde, also sollten
@@ -1287,7 +1288,7 @@
Sie alle Kommandos zum Bauen des Paketes in der Rule `binary-indep'
platzieren und die Rule `binary-arch' dafür leer lassen.
- <p>Die Namen der dephelper-Programme beginnen mit <tt>dh_</tt> und der Rest
+ <p>Die Namen der debhelper-Programme beginnen mit <tt>dh_</tt> und der Rest
erklärt bereits die Aufgabe
des Tools. Alles ist praktisch selbsterklärend, hier dennoch einige
zusätzlichen Erläuterungen:
@@ -1479,16 +1480,17 @@
<p>Sollten Sie keine dieser Dateien in Ihrem Paket haben, können Sie
die Datei auch löschen. Aber löschen Sie nicht den Aufruf <prgn/dh_installdocs/
- in der Datei `rules' oder andere.
+ in der Datei `rules', da dieser auch die `copyright'-Datei installiert
+ und andere Dinge tut.
<sect id="emacsen">emacsen-*.ex
- <p>Wenn Ihr Paket Emacs Dateien mitbringt, die während der Installation des
+ <p>Wenn Ihr Paket Emacs-Dateien mitbringt, die während der Installation des
Paketes kompiliert werden, sollten Sie diese Datei dafür nutzen.
- <p>Sie sind durch <manref name="dh_installemacsen" section="1">
- im Unterverzeichnis installiert worden, vergessen Sie nicht die Zeile
- in der Datei `rules' auszukommentieren.
+ <p>Sie werden durch <manref name="dh_installemacsen" section="1">
+ im Unterverzeichnis installiert, vergessen Sie also nicht, diese Zeile
+ in der Datei `rules' auszukommentieren, wenn Sie das benutzen.
<p>Wenn Sie das nicht benötigen, löschen Sie die Datei.
@@ -1529,10 +1531,10 @@
<p>Vergessen Sie nicht, die Datei in `gentoo.sgml' umzubenennen!
- <p>Die endgültige Man-Page-Datei sollte den Namen des Programms, das
+ <p>Die endgültige Manpage-Datei sollte den Namen des Programms, das
dokumentiert wird, erhalten. Deshalb ändern Sie den Namen von "manpage" nach
"gentoo". Die Datei muss auch eine ".1" als erste Endung erhalten, d.h.
- es handelt sich um eine Man Page für ein Nutzer-Komando.
+ es handelt sich um eine Manpage für ein Nutzer-Komando.
Stellen Sie sicher, dass Sie die richtige Kategorie gewählt haben.
Hier ist eine kurze Liste der Kategorien:
@@ -1556,13 +1558,13 @@
X Programme können Sie noch ein "x" anhängen, z.B.
`gentoo.1x'. Im gentoo-Archiv gab es keine
Manpage `gentoo.1', also hat der Autor eine geschrieben, mit Hilfe der
- Informationen aus dem Beispiel und aus der Dokumentation des Upstream's.
+ Informationen aus dem Beispiel und aus der Dokumentation des Upstreams.
<sect id="menu">menu.ex
<p>Benutzer von "X Window System" haben normalerweise einen
Fenstermanager mit konfigurierbaren Menüs, aus dem die Programme
- gestartet werden. Wenn Sie Debian's Paket <package/menu/ installiert haben,
+ gestartet werden. Wenn Sie das Debian-Paket <package/menu/ installiert haben,
wird eine Reihe Menü-Einträge für die installierten Programme
automatisch hinzugefügt.
@@ -1575,7 +1577,7 @@
<p>Das erste Feld nach dem Doppelpunkt ist "needs" und bestimmt,
welche Art der Benutzerschnittstelle das
- Programm braucht. Lassen Sie die zutreffende Option stehen, z.B.
+ Programm braucht. Lassen Sie nur die zutreffende Option stehen, z.B.
"text" oder "X11".
<p>Das nächste ist "section", in welchem Menü und Untermenü der Eintrag
@@ -1586,7 +1588,7 @@
<p>Das Feld "title" enthält den Namen des Programms. Der kann mit
Großbuchstaben beginnen, sollte aber kurz gehalten werden.
- <p>Zuletzt das Feld "command", das den Kommandoaufruf zu Starten des
+ <p>Zuletzt das Feld "command", das den Kommandoaufruf zum Starten des
Programms enthält.
<p>Den Menü-Eintrag verändern wir also zum folgenden:
@@ -1653,7 +1655,7 @@
<p>Diese Dateien werden Maintainer-Skripte gennant. Das sind Skripte die im
Kontrol-Bereich des Pakets liegen und von <prgn/dpkg/ ausgeführt werden, und
- zwar wenn Ihr Paket installiert, aktualisiert oder entfernt wird.
+ zwar, wenn Ihr Paket installiert, aktualisiert oder entfernt wird.
<p>Vorerst sollten Sie aber von den Maintainer-Skripten die Finger
lassen, weil die manuelle Bearbeitung schnell kompliziert werden kann.
@@ -1709,7 +1711,7 @@
<item><em>gentoo_0.9.12-1.diff.gz</em>
<p>Diese komprimierte Datei enthält alle Zusätze und Änderungen, die
- Sie mit dem ursprünglichen Quellcode gemacht haben, im Format, der als
+ Sie mit dem ursprünglichen Quellcode gemacht haben, im Format, das als
"unified diff" bekannt ist. Die Datei wird erstellt und benutzt von
<manref name="dpkg-source" section="1">. Wenn Sie den originalen Tarball nicht
`paketname_version.orig.tar.gz' genannt haben, wird <prgn/dpkg-source/ bei der
@@ -1731,7 +1733,7 @@
Die Verwaltungsprogramme für Debians FTP-Archive benötigen diese Datei
zur Installation der Binär- und Quellcode-Pakete ins FTP-Archiv. Sie
wird zum Teil aus den Dateien `changelog' und `*.dsc' generiert. Diese Datei
- ist PGP-signiert, sodass man sicher sein kann, dass sie wirklich von Ihnen
+ ist PGP-signiert, so dass man sicher sein kann, dass sie wirklich von Ihnen
ist.
<p>Wenn Sie weiter an dem Paket arbeiten, wird sich das Verhalten ändern und
@@ -1743,7 +1745,7 @@
<p>Die langen Zahlenreihen in den Dateien `*.dsc' und `.changes' sind
MD5-Prüfsummen dieser Dateien.
- Jemand, der Ihr Paket herunterläd, kann die enthaltenen Dateien mit <manref
+ Jemand, der Ihr Paket herunterlädt, kann die enthaltenen Dateien mit <manref
name="md5sum" section="1"> testen und wenn die Zahlen nicht übereinstimmen,
weiß er, die geprüfte Datei ist beschädigt oder manipuliert.
@@ -1779,7 +1781,7 @@
<ref id="completebuild"> beschrieben wurde. Erscheinen nur Zeilen mit W: am
Anfang, dann sind es Warnungen. Sie sollten die Ursachen berichtigen
oder sich davon überzeugen, dass die Warnungen unbegründet sind (und
- zwingen <prgn/lintian/ das zu akzeptieren; siehe Dokumentation für Details).
+ <prgn/lintian/ zwingen, das zu akzeptieren; siehe die Dokumentation für Details).
<p>Noch ein Tipp: Sie können <prgn/dpkg-buildpackage/ und <prgn/lintian/
auf einmal
@@ -1803,9 +1805,9 @@
<chapt id="upload">Hochladen des Paketes
- <p>Nun, nach dem Sie das Paket ausreichend getestet haben, können Sie
+ <p>Nun, nachdem Sie das Paket ausreichend getestet haben, können Sie
sich als neuer Debian-Entwickler bewerben, der sog. "Debian new maintainer
- application process", näher beschrieben in
+ application process", näher beschrieben unter
<url id="http://www.debian.org/devel/join/newmaint">, beginnt.
<p>Wenn Sie dann offizieller Entwickler geworden sind, werden Sie das Paket
@@ -1863,7 +1865,7 @@
<sect id="newrevision">Eine neue Debian Revision
- <p>Nehmen wir mal an, es wurde ein Bug-Report(#54321) erstellt,
+ <p>Nehmen wir mal an, es wurde ein Bug-Report (#54321) erstellt,
und er beschreibt ein Problem, das Sie lösen können. Um eine neue
Revision zu erstellen haben Sie folgendes zu tun:
@@ -1922,7 +1924,7 @@
<p>Übrigens können Sie, vorausgesetzt Sie haben `debian/watch' wie in
<ref id="watch"> aufgesetzt, durch Ausführung von <manref name="uscan"
section="1"> "automagisch" nach aktuellem Quellcode suchen,
- herunterladen und <prgn/uupdate/ durchführen.
+ ihn herunterladen und <prgn/uupdate/ durchführen.
<sect id="upgrading">Überprüfen des Upgrades
@@ -1966,7 +1968,7 @@
beschäftigen, d.h. die Doku dort zu lesen, um mit den Reports
effizient umgehen zu können.
- <p>Wenn Sie dann immernoch Fragen haben, dann stellen Sie diese auf der
+ <p>Wenn Sie dann immer noch Fragen haben, dann stellen Sie diese auf der
"Debian Developers"-Mailingliste über <email/debian-devel@lists.debian.org/.
Mehr Informationen erhalten Sie bei
<url id="http://lists.debian.org/debian-devel/">.
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